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Andernacher Sozialdemokraten zu Gast bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 12.03.2014 in Pressemitteilung

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Andernach. Gemeinsam mit Frau Beate Eggert, der Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Manfred Breitbach, dem stellvertretenden Geschäftsführer und der Abteilungsleiterin, Frau Engels, machten sich die Andernacher Sozialdemokraten ein Bild von der Arbeit der rheinland-pfälzischen Unfallkasse in Andernach.

Dabei erhielten sie unter anderem auch einen Überblick über die Historie der Unfallkassen, die 1884 im Rahmen der bismarckschen Sozialgesetzgebung eingeführt und seit ihrem Bestehen kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Somit deckt die gesetzliche Unfallversicherung heute nicht mehr nur die Risiken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, sondern auch die von Schülerinnen und Schülern, sowie von Studierenden ab. Im Gespräch führten die Vertreter der Unfallkasse Rheinland-Pfalz aus, dass man in Sachen des betrieblichen Gesundheitsmanagements Spitzenreiter sei. Dies sei im Wesentlichen auf den Beschluss des Kabinetts zur Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus dem Jahre 2005 zurückzuführen.

Insgesamt steht bei der Arbeit der rheinland-pfälzischen die Prävention im Vordergrund. Als Beispiel hierfür lässt sich nicht nur das betriebliche Gesundheitsmanagement nennen, das neben den unmittelbaren körperlichen Belastungen auch die Auswirkungen von Betriebskultur, Kommunikationsprozesse, Zusammenarbeit und Führungsverhalten ins Blickfeld fasst, sondern ebenso zahlreiche Aktionen, die auf Gesundheitsrisiken aufmerksam machen und entsprechenden Gesundheitsschäden vorbeugen sollen. Als Beispiel hierfür ließe sich etwa die Kampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ nennen, die die Unfallkasse gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, sowie der Knappschaft durchführt. Der SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Marc Ruland lobte diesen Ansatz nachdrücklich: „Die rheinland-pfälzische Unfallkasse macht klar, dass Arbeitsschutz mehr ist als nur ein Helm und Sicherheitskleidung. Insbesondere die Berücksichtigung zunehmender psychischer Belastungen von Arbeitskräften macht klar, wie umfangreich insbesondere die Präventionsarbeit ist.“

Ein weiteres Thema des Treffens stellte die Planung des „Forums Sport“ dar. Hier ist das Ziel der Unfallkasse, eine eigene Sporthalle für die nachhaltige Präventionsarbeit zu errichten, da die Hallen der Kommunen durch Schulen und Vereine bereits ausgelastet sind. Gegenwärtig warte man noch auf die Genehmigung der Aufsichtsbehörde, um mit dem Bau des barrierefreien Gebäudes beginnen zu können.

Im Anschluss an das Gespräch bedankten sich Ruland und die erste stellvertretende Vorsitzende der Andernacher Sozialdemokraten, Ulla Wiesemann-Käfer, bei den Vertretern der Unfallkasse. „Wir freuen uns auf einen auch in Zukunft angeregten Austausch und wollen uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Andernach gleichsam für eine gesundheitsförderliche Arbeits- und Lebenswelt einsetzen.“

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