Innenminister Karl Peter Bruch hat der Stadt Andernach im Rahmen der Städtebaulichen Erneuerung 200.000 Euro aus dem neuen Städtebauförderungsprogramm „Historische Stadtbereiche“ bewilligt. „Die Stadt kann mit diesen Fördergeldern im Stadterneuerungsgebiet Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtbildes und zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität durchführen“; erklärt der Andernacher SPD-Landtagsabgeordnete Clemens Hoch: „Ich freue mich, dass so kurz nach den Ratsbeschlüssen Geld vom Land kommt. Wir hoffen auf eine stetige Förderung.“
Im Sinne einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung zielt das neue Bund-Länder-Programm „Historische Stadtbereiche“ (Städtebaulicher Denkmalschutz), aus dem das Geld nach Andernach fließt, ab auf die Unterstützung von städtebaulichen Maßnahmen in innerstädtischen Gebieten, um insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten. „Vor diesem Hintergrund“, so Clemens Hoch „passt die westliche Innenstadt von Andernach sehr gut in das Programmprofil.“ Gemeint sind hiermit die Bereiche zwischen Marktplatz und Dom inklusive des Weißheimer Areals. „Hier muss sich dringend was tun. Einige Häuser im Steinweg sind so marode, dass es schon gefährlich zu drohen wird, “ so Hoch weiter.
Im Programmjahr 2009 stehen für bis zu 205 Projekte der Städtebaulichen Erneuerung zusammen über 100 Millionen Euro bereit. Im Mittelpunkt der Förderstrategie stünden die Städte und Gemeinden mit zentralörtlicher Funktion, erläutert Hoch weiter. Seit 1991 habe das Land aus sieben Teilprogrammen über 1,05 Milliarden Euro (einschließlich ca. 140 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen) für städtebauliche Maßnahmen bewilligt. „Besonders die Erneuerung von Innenstädten und Problemgebieten und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden wegen der hohen Investitions- und Arbeitsplatzeffekten mit den Mitteln gezielt unterstützt“, so Hoch.