Ruland: „Land hat vorbildliche Arbeit für Mendiger Zukunft geleistet“

Veröffentlicht am 17.12.2018 in Pressemitteilung

Klarheit zur Untergrundsituation der ehemaligen Grubenbereiche erbracht. Sicherung der kritischen Stellen in Angriff genommen.

 

Der über Jahrhunderte betriebene Basaltbergabbau hat in Mendig nicht nur überirdisch durch Tourismus- und Kulturangebote seine Spuren hinterlassen. Von weit aus größerer Bedeutung für die Zukunft der Stadt Mendig sind die sogenannten unterirdischen Altbergbauholräume, die über die Jahrhunderte entstanden und heute teilweise überbaut sind. Deren Lage und Standsicherheit steht deswegen in Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz in ständiger Überwachung.

Bereits seit 2011 ermöglichen Landesprogramme nun die Untersuchung, Erforschung und Vermessung weiterer Hohlräume in Mendig. Dadurch wurde eine Gesamtfläche von 200.000 Quadratmetern erfasst. Dies gelang durch gute Zusammenarbeit der Stadt und Verbandsgemeinde Mendig, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord und des Landesamts für Geologie und Bergbau Mainz (LGB). Bis dato sind 1,5 Millionen Euro an Forschungskosten entstanden. Diese Kosten wurden vom Land Rheinland-Pfalz im Auftrag durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz komplett übernommen. 

„Nach über sieben Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren wird jetzt der nächste bedeutende Schritt gegangen: Für die Erschließung der bis jetzt nicht zugänglichen Hohlräume wird ein neuer Schacht gebaut und zwei kleinere, überbaute Hohlräume werden vorsorglich verfüllt. Zusätzlich wird ein neuer Schachtbau errichtet. Damit können wir weitere Hohlraumgebiete unter Mendig direkt in ihrer Standsicherheit beurteilen. Die Kosten dieses Projekts, in Höhe von 2,5 Millionen Euro, werden ebenso komplett durch Landesmittel getragen“, so der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD). „Ein großer Dank unserer Region gilt dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, dass die Gelder zur Verfügung gestellt hat“ „Diese Landesunterstützung ermöglicht uns als Stadt und Verbandsgemeinde Mendig eine finanzielle Flexibilität. So können wir unter anderem für die Bereitstellung von Ersatzunterkünften für die Anwohner, die zweitweise während der geplanten Sicherungsmaßnahmen ihre Häuser verlassen müssen, sorgen. Die Anwohner werden hierfür nichts zahlen müssen. Die Kosten übernehmen Stadt und Verbandsgemeinde. So geht politisches Teamwork zwischen Kommune, Behörden und Land! Als Bürgermeister der Stadt Mendig bedanke ich mich bei allen Akteuren für die gute Zusammenarbeit! Dank unserer gemeinsamen Bemühungen haben wir nunmehr ein großes Stück Klarheit zur Untergrundsituation der ehemaligen Grubenbereiche gewonnen und nehmen die Sicherung der kritischen Stellen in Angriff“, so der Bürgermeister der Stadt Mendig, Hans Peter Ammel (SPD). Die SGD Nord erklärte hierzu in einer Pressemitteilung, dass die betroffenen Grundstückseigentümer bereits frühzeitig informiert wurden.

„Für uns Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz ist es wichtig, dass auch der Kreis die Vorhaben für die Zukunft der Stadt Mendig unterstützt! Deswegen freut es uns sehr, dass die Kreisverwaltung sich künftig bei der weiteren Bauleitplanung beteiligen wird. Neben regelmäßiger Überwachung der Hohlräume werden auch weitere Stellen erkundet“, so Ruland abschließend. 

 

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