Über 4,5 Millionen Euro fließen in Landesstraßen im Landkreis Mayen-Koblenz

Mainz/MYK. „Für die SPD ist der Erhalt und Ausbau der Straßen auch im kommenden Jahr ein grundlegender und wichtiger Bestandteil der Infrastrukturpolitik in Rheinland-Pfalz. Gut 87 Millionen Euro werden für über 300 Straßenbauvorhaben im Haushalt für das Jahr 2016 veranschlagt, der im Dezember das Parlament passieren wird. Ein starkes Zeichen“, betont der Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Marc Ruland. „Im Vergleich zum laufenden Haushalt werden damit nochmals mehr Mittel in unsere Landesinfrastruktur investiert.“
Zudem seien weitere 10 Millionen Euro für zusätzliches, internes wie externes Personal „gut angelegt“, auch um die zusätzlichen Mittel effektiv verbauen zu können. So sei es mit Blick auf die Schuldenbremse gelungen, einen Ausgleich zwischen verkehrspolitisch wünschenswerten Vorhaben und haushaltspolitisch machbaren Projekten zu erreichen.
Der Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf der Erhaltung des bestehenden Straßennetzes. Einerseits enthält das Straßenbauprogramm sechs Neubauvorhaben, die aus dem laufenden Bauprogramm zur Fertigstellung begonnener Maßnahmen übernommen wurden. Andererseits sind rund 326 Vorhaben Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen am bestehenden Straßennetz und Brücken. Zudem sind 24 Radwegeprojekte eingeplant.
Konkret werden im Landkreis durch das Landesstraßenbauprogramm unter anderem folgende Maßnahmen in Angriff genommen:
L 10 (B 412 - Langenfeld); L 82 (Mayen Habsburgring); L 96 (Monreal, Augstmühle, Heunenhof); L 113 (am Laacher See); L 113 (Trimbs); L 206 (Brodenbach – Morshausen); L 208 (Waldesch – Rhens); L 306 (Bendorf – Bendorf-Stromberg); L 306 (Sayner Hütte).
Außerdem wird die Landesstraße L 117 in Plaidt zwischen Autobahn A 61 und L 123 im Jahr 2016 vollständig saniert. Vorausgegangen war ein gemeinsames Treffen von Ruland sowie des zuständigen Staatssekretärs im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Günter Kern, und des regionalen Leiters des Landesbetriebes Mobilität, Bernd Cornely, mit einer Gruppe von betroffenen Anwohnern. Dabei sprachen sich alle Beteiligten für eine schnelle Sanierung der teils erheblichen Straßenschäden aus. In einem ersten Schritt wurden vor wenigen Wochen nun Reparaturarbeiten an dem betroffenen Streckenabschnitt vorgenommen und die entsprechenden Schlaglöcher neu ausgefüllt werden, um so den Lärm- und Erschütterungsschutz bereits vor Beginn der intensiveren Sanierungsmaßnahmen im kommenden Jahr zu verbessern.