Wahlkreis/Mainz. „Ich freue mich, dass die Landesregierung über 4,5 Millionen Euro in die Krankenhäuser unserer Region investiert“, erklärt der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland. Dabei erhalten das Andernacher Landeskrankenhaus knapp 2,1 Millionen Euro, das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen ca. 1,7 Millionen Euro, das St. Nikolaus Stiftshospital rund 600.000 Euro und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder rund 100.000 Euro pauschale Fördermittel. Die Krankenhäuser können über die Verwendung der pauschalen Fördermittel frei verfügen und somit vor Ort entscheiden, wie sie die Fördermittel zweckentsprechend investieren.
„Eine solche Pauschalförderung der Krankenhäuser wird seit Jahren praktiziert und hat sich bewährt. Sie ist unkompliziert, transparent und nah an den individuellen Bedürfnissen vor Ort“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete.
Gesundheitsminister Alexander Schweitzer erläuterte, dass die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr 51,2 Millionen Euro pauschale Fördermittel vom Land erhalten. Damit sind die Mittel im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Die pauschalen Fördermittel würden den Krankenhäusern zusätzlich zu der Einzelförderung für größere Baumaßnahmen gezahlt. Rheinland-Pfalz stelle so in diesem Jahr den Krankenhäusern für Investitionsmaßnahmen und für die pauschale Förderung insgesamt 114,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe der pauschalen Fördermittel richte sich nach der Zahl der im vergangenen Jahr behandelten Patientinnen und Patienten, der vorhandenen Großgeräte und der Ausbildungsplätze. Das größte Gewicht habe die Fallzahl. Sie mache etwa 80 Prozent des Förderbetrages aus. Das sei bewusst so geregelt, denn je mehr Patientinnen und Patienten ein Krankenhaus behandle desto höher sei der Verschleiß von medizinischen Geräten. Die Pauschalförderung setze dadurch auch Leistungsanreize für die Krankenhäuser. So erhielten Krankenhäuser mit einer hohen Behandlungszahl von Patientinnen und Patienten mehr Mittel, als Krankenhäuser, die weniger Patientinnen und Patienten behandeln, so Gesundheitsminister Alexander Schweitzer.