MAYEN-KOBLENZ

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Sozialdemokraten zu Gast bei Wasserschutzpolizei in Andernach

Veröffentlicht am 06.08.2015 in Pressemitteilung

Andernach. Bei sommerlichen Temperaturen informierten sich die Andernacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unlängst vor Ort über die Arbeit der Wasserschutzpolizei in Andernach. Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch eine Präsentation über die Aufgabengebiete der Wasserschutzpolizei sowie die gegenwärtige Personalsituation und Kennzahlen der Arbeit im entsprechenden Zuständigkeitsgebiet. 

So informierten sich die Genossinnen und Genossen insbesondere über die örtliche Zuständigkeit der Wasserschutzpolizei, welche die schiffbaren Wasserstraßen einschließlich der Nebenarme, Ufer, Anlagen und Häfen im Landesgebiet umfasst, ebenso wie über die konkrete Situation der WSP-Station Andernach, in der derzeit eine Beamtin und 14 Beamte tätig sind. Örtlich zuständig sind sie auf dem Rhein von Bendorf bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. Zu den Aufgaben der Wasserschutzpolizei vor Ort gehören insbesondere die Sicherung des Wassersports sowie wiederkehrender Veranstaltungen wie etwa bei „Rhein in Flammen“ und anderen Feuerwerken im Uferbereich; aber auch die Aufklärung und Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten rund um die Schifffahrt. Hierzu kontrollieren die Beamtinnen und Beamten den Schiffsverkehr in Fahrt und beim Umschlag. So wurden im Jahre 2014 landesweit 4624 Schiffskontrollen durchgeführt; 309 Kontrollen erstreckten sich dabei auf den Zuständigkeitsbereich der Wasserschutzpolizeistation in Andernach. Da der Andernacher Hafen bei ausreichendem Wasserstand auch von Seeschiffen angelaufen wird, ist die WSP-Station Andernach auch für die Umsetzung der international geltenden Vorschriften zur Verhütung von Terroranschlägen in der Seeschifffahrt zuständig.

Neben einem informativen Vortrag über die gegenwärtige Situation und die Aufgabenbereiche der Wasserschutzpolizei am Standort Andernach, ließen sich die Sozialdemokraten um ihren Vorsitzenden Marc Ruland und dessen erste Stellvertreterin Ulla Wiesemann-Käfer auch die Gelegenheit nicht entgehen, die Hafenanlage vor Ort an Bord eines Dienstbootes zu besichtigen.

Beeindruckt und dankbar zeigten sich die Sozialdemokraten im Anschluss an den Besuchstermin bei der Wasserschutzpolizei: „Durch ihre Arbeit gewährleisten Sie die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie einen reibungslosen Ablauf des Schiffsverkehres in unserer Region, der nicht zuletzt auch einen entscheidenden wirtschaftlichen Standortfaktor darstellt. Für Ihre anspruchsvolle Tätigkeit und Ihr umfassendes Engagement möchte ich Ihnen ganz besonders danken“, so Ruland abschließend. 

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