
Der neue Vorstand der Andernacher SPD
Andernach. Im Forum Rheinland-Pfalz der Unfallkasse RLP kamen die Andernacher Sozialdemokraten zusammen und wählten ihren Vorstand neu. Nach der herzlichen Begrüßung des stellvertretenden Hausherrn, Manfred Breitbach, stellv. Geschäftsführer der Unfallkasse RLP, hob der Stadtverbandsvorsitzende Marc Ruland (MdL) in seinem Bericht insbesondere den intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt hervor.
„Unsere Infostände, politischen Abende, Kinder- und Sommerfeste in Miesenheim, monatliche SPD-vor-Ort-Termine und Hausbesuche in der Stadt und den Stadtteilen standen im Zentrum unserer Arbeit. ‚Ihre Ideen für unsere Stadt‘ – das war dabei unser Motto. Auch in Zukunft werden wir gemeinsam mit den Andernacherinnen und Andernachern unsere Stadt weiterentwickeln und gestalten. Wir sind da und setzen uns für unsere Stadt ein!", rief Ruland den Andernacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu. Besonders erwähnte er das Engagement der Arbeitsgemeinschaften AG60 plus und Jusos.
Auch im Hinblick auf die Initiativen im Rat der Stadt Andernach zeigte sich Ruland zufrieden. Der SPD-Vorsitzende ging in seinem Rechenschaftsbericht unter anderem auf die erfolgreiche Initiative für mehr Jugendbeteiligung in Andernach und die Resolution zum Erhalt des Neuwieders Rasselstein-Standortes ein. Auch bekräftigte Ruland die SPD-Forderungen nach einer zweiten Ganztags-Grundschule und dem Konzept ‚Liebenswerte Schule‘. "Wir werden uns bei den Haushaltsberatungen dafür stark machen, dass wir verstärkt in die Ausstattung unserer Kitas und Grundschulen über die nächsten Jahren investieren."
In der Aussprache hob der Sprecher der Jusos Andernach, Benedikt Mediger, insbesondere die Initiative für mehr Jugendbeteiligung abermals positiv hervor. Es sei beeindruckend, wie viele spannende Ideen für die Ausgestaltung der Stadt vor allem junge Menschen hätten. „Wenn die CDU im Land in Sachen Wahlalterabsenkung immer noch glaubt, junge Menschen seien nicht bereit für den Umgang mit diesem demokratischen Recht, so kann man nur schließen: Die CDU ist nicht bereit für den Umgang mit jungen Menschen!“
Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstandes wurde Marc Ruland einstimmig bei zwei Enthaltungen in seinem Amt als Stadtverbandsvorsitzender wiedergewählt. "Ich freue mich sehr über dieses große Vertrauen, das ihr mir entgegengebracht habt, liebe Genossinnen und Genossen", dankte er den Anwesenden. Auch die erste stellvertretende Vorsitzende, Ulla Wiesemann-Käfer, wurde in ihrem Amt bestätigt. Darüber hinaus gehören dem Stadtverbandsvorstand vier weitere stellvertretende Vorsitzende an: Axel Bartels, Udo Dames, Dr. Jens Groh und Agathe Mäurer. Rüdiger Schäfer wird als Kassierer die finanziellen Angelegenheiten erledigen. Rudolf Bannert wurde ebenfalls im Amt des Geschäftsführers bestätigt. Zudem gehören dem Vorstand elf Beisitzerinnen und Beisitzer an: Clemens Hoch, Franz-Josef Wagner, Benedikt Mediger, Faisal El Kasmi, Jaqueline Engel, Adele Reinhardt, Hans-Hermann Budde, Monique Bedouet, Falka Niehof, Ralf Mulka und Arthur Fickler.