Ruland: „Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum wird zukunftsgerecht!“

Veröffentlicht am 16.10.2018 in Pressemitteilung

Landesregierung setzt Landarztquote um – Medizinstudienplätze werden im Land ausbaut

Mainz/Mayen-Koblenz.

 

Zur Vorstellung der Landarzt-Offensive durch Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Wissenschaftsminister Konrad Wolf erklärt der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD): „Die SPD-geführte Landesregierung hat ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur Sicherung der wohnortnahen ärztlichen Versorgung in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Das Paket sieht unter anderem die Erhöhung der Medizin-Studienplätze bei gleichzeitiger Einführung einer Landarztquote sowie die Regionalisierung der klinischen Medizinerausbildung vor.

Klar ist: Zur Sicherung der ambulanten ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum greifen Einzelmaßnahmen zu kurz. Notwendig ist ein Gesamtkonzept, bei dem sich einzelne Instrumente sinnvoll ergänzen und ineinandergreifen. Die vorgestellte Landarzt-Offensive der Landesregierung ist daher genau der richtige Weg. Zentrales Element der Versorgungsoffensive ist, dass die Erhöhung der Medizin-Studienplätze um 20 Plätze pro Jahr an eine Landarztquote gekoppelt wird. Angehende Ärztinnen und Ärzte, die ihr Medizinstudium in Mainz absolvieren, sollen so langfristig an Rheinland-Pfalz gebunden werden. Die geplante Landarztquote sieht vor, dass 10 Prozent der Medizinstudienplätze an solche Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden sollen, die sich verpflichten, nach Abschluss ihres Studiums und der fachärztlichen Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für bis zu zehn Jahre in unterversorgten beziehungsweise durch Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen als Landarzt oder Landärztin tätig zu werden.“

Ein wichtiger Baustein im Maßnahmenpaket der Landesregierung ist zudem, dass künftig auch Bewerberinnen und Bewerbern ohne „Spitzenabitur“ der Zugang zu einem Medizin-Studienplatz ermöglicht werden soll. Neben Schulnoten sollen zukünftig auch Kriterien wie die persönliche Eignung zur medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten über die Studienplatzvergabe entscheiden. Aus Sicht der SPD-Fraktion sollten angehende Ärztinnen und Ärzte zudem bereits frühzeitig intensive Einblicke in die hausärztliche Praxis in den ländlichen Regionen erhalten. „Ich begrüße sehr, dass das Maßnahmenbündel der Landesregierung auch eine Verbesserung der Information darüber vorsieht, ganze Ausbildungsabschnitte im ländlichen Raum zu absolvieren. Wir bieten in unserem ländlichen Raum viele unterschiedliche Arbeitsmöglichkeiten und zukunftsgerechte Perspektiven für Job und Familie.“

 

Homepage Marc Ruland, MdL

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