
ANDERNACH. In ihrer unlängst veröffentlichten Pressemitteilung über die Installation des Schafgeheges in den Rheinanlagen der Stadt Andernach waren sich die örtlichen Christdemokraten um ihren Fraktionsvorsitzenden Gerhard Masberg nicht zu schade, eine klassische Sommerlochdebatte vom Zaun zu brechen.
„Wenn Kollege Masberg von der Ansiedelung einer Schafsherde und Geruchsbelästigung spricht, so könnte man fast vermuten, in den Rheinanlagen entstünde ein Massenzuchtbetrieb mit Hunderten von Schafen“, so der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Marc Ruland, MdL. „Wenn dann auch noch einzelne CDU-Mitglieder in den sozialen Netzwerken zu ‚unchristlichen Uhrzeiten‘ gegen eine solche Maßnahme polemisieren, so können wir unseren CDU-Freundinnen und -Freunden nur zu etwas mehr Gelassenheit auch in den heißen Sommermonaten raten. Vor Ort bietet sich übrigens ein völlig anderes Bild als das, das die CDU zu zeichnen versucht. Wer an der genannten Fläche und den dort lebenden Schafen vorbeigeht, sieht dort mitnichten Großdemos oder einen ausufernden Protest der Bürgerinnen und Bürger, sondern Familien und Kinder, die mit großem Interesse diesen zusätzlichen Flecken Natur in ihrer Stadt betrachten.“