SPD Ochtendung Gedenken gegen das Vergessen

Veröffentlicht am 14.11.2022 in Aktuell
 

 

Die Ochtendunger SPD hatte zum Gedenken an die Opfer des Holocaust zur Gedenkstele in der Kastorstrasse, wo einst die Synagoge stand, eingeladen. Die Vorsitzende Jeanette Lehmann führte durch die Feier. Rita Hirsch schilderte die Situation der jüdischen Mitbewohner, die im Dorf als Freunde und Nachbarn angesehen waren, und verlas deren Namen, Wohnstätten, Todestag und Todesort. Auch die Opfer von Euthanasie wurden zur Erinnerung namentlich verlesen. Rita Hirsch schloss mit dem Appell, die Stimme gegen all jene zu erheben, die versuchen, die Geschichte zu verdrehen und eine andere Republik wollen. Das Eintreten für Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie sollen die Werte sein, die unseren Rechtsstaat und den friedlichen Umgang miteinander auf Dauer sichern. Dekan Carsten Scher betonte, dass die Erinnerung an diese schreckliche Zeit uns heute immer wieder Mahnung sein muss und es kein Vergessen geben darf. Wir alle seien gefordert, wenn es darum geht, die Menschenrechte zu schützen und unsere Demokratie zu verteidigen.Seit 1938 kann es zusammenfassend nur zwei Worte geben: Nie wieder. Die Feier schloss mit dem gemeinsam gesungenen Friedenslied „Shalom Chaverim“.

 

 

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