MAYEN-KOBLENZ

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SPD-Stadtverband und Jusos Andernach: „Kein Platz für Faschismus in unserer Stadt!“

Veröffentlicht am 25.09.2013 in Pressemitteilung

 

Andernach. Anlässlich des NPD-Infostandes in Andernach am Samstag, dem 14.09.2013 erklären der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Marc Ruland, MdL, sowie der Sprecher der Jusos Andernach, Benedikt Mediger, in einer gemeinsamen Presseerklärung:

„In Andernach darf und wird es auch in Zukunft keinen Platz für Faschistinnen und Faschisten geben! Für uns gilt: Wehret den Anfängen! Daher begrüßen wir ausdrücklich den breiten Protest, der sich der kleinen Gruppe von lediglich fünf NPD-Mitgliedern entgegenstellte. Mitgliedern von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linkspartei und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern haben hier vor Ort in einem gemeinsamen Konsens klargemacht: Alte und neue Nazis sind in unserer Stadt nicht willkommen! Die menschenverachtende Propaganda der rechtsextremen NPD ging in einem Meer von Pfiffen und ‚Nazis raus‘-Rufen unter, sodass sich diese nach nicht einmal einer Stunde geschlagen gab und von dannen zog.

 

Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fühlen wir uns insbesondere aufgrund unserer eigenen Geschichte dem Kampf gegen antidemokratische Bestrebungen in unserer Gesellschaft verbunden. Auch achtzig Jahre nach der Otto-Wels-Rede gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten ist für uns klar: Es gibt keinen Platz für Faschismus – nicht in dieser Stadt und nicht andernorts! Den Parolen der braunen Rattenfänger muss von Beginn an entgegengewirkt, Demokratie und Akzeptanz gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten  müssen gestärkt werden. Wir wollen eine Gesellschaft, die offen und tolerant ist und in der alle Menschen gleichberechtigt leben können – ganz gleich, ob sie einen Migrationshintergrund haben, Frauen oder Männer lieben, oder welcher Religion sie angehören!

Daher machen wir uns stark für Bildung und Erziehung im Sinne der Demokratie und der Toleranz. Die Grundlagen hierfür müssen bereits in den Kindergärten und Schulen gelegt werden, aber auch mit Hilfe außerschulischer Bildungsträger, wie beispielsweise des Netzwerks für Demokratie und Courage in Rheinland-Pfalz. Nur eine starke, aufgeklärte und engagierte Zivilgesellschaft ist ein Garant dafür, dass sich die Gräuel der Vergangenheit nicht mehr wiederholen können. Dies haben zahlreiche Andernacherinnen und Andernacher mit ihrem lautstarken Protest deutlich gemacht.“  

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