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Mit weit über 1000 Betten und ihren vielfältigen Schwerpunkten, die von der Psychiatrie über die Psychosomatik bis hin zur Neurologie reichen, stellt die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach eines der größten Krankenhäuser der Region dar. Das Einzugsgebiet umfasst dabei den Kreis Mayen-Koblenz ebenso wie Cochem, Koblenz und den Westerwald. Begleitet vom ärztlichen Direktor der RMF, Herrn Dr. med. Stefan Elsner, der Pflegedirektorin Rita Lorse, sowie dem Heimdirektors Karlheinz Saage, informierten sich die Andernacher Sozialdemokraten vor Ort.
Dabei wurde schnell klar, dass die Klinik nicht nur eine wichtige Rolle in der überregionalen Krankenversorgung spielt, sondern mit rund 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch einer der größten Arbeitgeber in der Region ist. Im Jahr 1880, damals noch vor den Toren der Stadt, gegründet, ist die RMF heute integraler Bestandteil Andernachs und mit ihrem vielfältigen Angebot, das auch eine Tagesklinik, sowie Mutter-Kind-Betreuungsangebote und Suchttherapien umfasst, aus der Bäckerjungenstadt kaum mehr wegzudenken.
„Wir begrüßen die Tatsache sehr, dass es sich bei der RMF um ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz handelt“, so der Vorsitzende der Andernacher Sozialdemokraten, Marc Ruland. „Dies gewährleistet einen ständigen Austausch zwischen Theorie und Praxis – ein Anspruch, der sich auch in der Nähe der Klinik zur Krankenpflegeschule zeigt. Dennoch mussten wir feststellen, dass gerade im Bereich der Pflege der Fachkräftemangel nach wie vor akut ist. Diesem gilt es mit einer gemeinsamen Anstrengung seitens der Pflegeeinrichtungen und der Politik entgegenzuwirken. Pflegearbeit, wie sie hier tagtäglich unzählige Male verrichtet wird, ist körperliche wie auch psychische Schwerstarbeit. Diese angemessen zu würdigen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Ruland weiter.
Dass insbesondere die RMF als Arbeitgeber im Bereich der Pflege äußerst attraktiv ist, sei daher mehr als erfreulich. Mit 90 Ausbildungsplätzen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege, sowie einer Zusatzausbildung für die psychiatrische Krankenpflege würden auch Zukunftsperspektiven für junge Menschen aus Andernach und Umgebung geschaffen.
Für die Sozialdemokraten dankten Marc Ruland und seine erste Stellvertreterin, Ulla Wiesemann-Käfer, im Anschluss beim Direktorium der Klinik und versprachen, auch in Zukunft einen engen Kontakt mit der RMF halten zu wollen.